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Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung, zu der sich alle GWCA Mitgliedsunternehmen verpflichten, wird im Rahmen einer jährlichen Auditierung überprüft. Die Auditierung der Mitgliederunternehmen erfolgt durch ein unabhängiges Prüfinstitut. Als Partner fungieren hier das SGS INSTITUT FRESENIUS, die National Sanitation Foundation (NSF) und das Institut für Mikrobiologische Qualitätssicherung (IMQ).

Die inhaltliche Vorgehensweise ist im Hygiene-Kodex definiert. Der Hygiene-Kodex basiert auf der EU-Richtlinie zur Lebensmittelhygiene (Richtline 93/43/EWG über Lebensmittelhygiene, welche Grundlage für die zum 01. Januar 2006 in Kraft getretene Verordnung (EG) Nr. 852/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene ist).

Die EU-Richtline zur Lebensmittelhygiene beschreibt, wie Nahrungsmittel und Getränke hergestellt werden müssen, um den Hygieneanforderungen der EU-Gesetzgebung zu entsprechen. Außerdem sind die geltenden Bestimmungen über die Wasserqualität für den menschlichen Verzehr, der sogenannte Codex Alimentarius*, im Hygienekodex umgesetzt worden. Das gleiche gilt für die Bestimmungen über die Verwendung und Vermarktung von Wasser.

Im Wesentlichen setzt sich der Hygiene-Kodex aus fünf Bereichen zusammen:

  1. In der Einführung werden Informationen zu den Anwendungsbereichen auf Unternehmensebene, den Zuständigkeiten sowie Definitionen, die im weiteren Verlauf angewandt werden, erläutert.
  2. Die Allgemeinen Anforderungen des Hygiene-Kodex beschreiben die Vorgaben in puncto Hygiene Management, Schulungen, Gestaltung und Einrichtung des Arbeitsumfeldes, den Aufbau eines effizienten Kontrollsystems sowie die Vorschriften zur Dokumentation aller relevanten Vorgänge.
  3. Im dritten Teil wird detailliert dargestellt, welchen Anforderungen der Prozess der Wasserherstellung für Watercooler genügen muss. Von der Wassergewinnung bis hin zum Vertrieb und dem Service bzw. der Instandhaltung von Watercoolern ist jeder einzelne Prozessschritt beschrieben. Dazu gehören z.B. der Wareneingang, die Wasserbehandlung, die Vorgaben in Bezug auf die Wasserbehältnisse sowie deren Reinigung und Inspektion, das Abfüllen und Verschließen sowie die Reinigung und Desinfektion des Gebäudes und der Anlagen.
  4. Die HACCP-Analyse wird im vierten Teil behandelt. HACCP ist die Abkürzung für Hazard Analysis and Critical Control Points (deutsch: Gefährdungsanalyse und kritische Kontrollpunkte). Die HACCP Analyse ist ein Nahrungsmittelsicherungsprogramm, welches sicherstellen soll, dass alle im Sinne der Qualitätssicherung kritischen Punkte erkannt werden und bei Nichterfüllen der Prüfkriterien entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können. Der HACCP Plan orientiert sich hierbei an den in Punkt drei aufgeführten Prozessschritten. Für jeden Prozessschritt sind Risiken und Gefahren, vorbeugende Maßnahmen, Kontrollpunkte, kritische Grenzen sowie Maßnahmen zur Überwachung und Korrektur aufgeführt.
  5. Abschließend ist dem Hygiene-Kodex neben verschiedenen Formularen der Inspektionsplan beigefügt. Der umfangreiche Plan ist bei der Auditierung durch das prüfende Institut auszufüllen. Nur bei Bestehen der Auditierung kann die Mitgliedschaft in der GWCA aufrecht erhalten werden.

GWCA e.V. hat mit der Erstellung der Leitlinien für Gute Hygiene-Praxis einen Meilenstein im Bereich Qualitätsmanagement erreicht. Die Einhaltung der Qualitätsstandards zum Schutz von Verbrauchern ist bei allen GWCA Mitgliedern ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur geworden. Der Verband wird sich weiter dafür einsetzen, dass ein uneingeschränkter Genuss von Wasser aus Watercoolern der GWCA Mitgliedsunternehmen sichergestellt ist.

Die vollständigen Dokumente Leitlinien für Gute Hygiene - Praxis für Watercooler-Unternehmen und Leitlinien für Gute Hygiene - Praxis für Vertreiber und Betreiber von leitungsgebundenen Watercoolern können Sie zu einer Gebühr von je 50 Euro zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer bestellen.

*Sammlung von Normen für die Lebensmittelsicherheit und –produktqualität, die von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation und der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen erstmals 1963 herausgegeben wurde.